Himbeerkuchen

Dieser Himbeerkuchen ist so unglaublich saftig und lecker, dass man ihm nicht widerstehen kann.
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Himbeeren gehören mit zu meinen Lieblingsfrüchten. Sie sind so zart und brauchen in der Verarbeitung ein wenig Sanftheit. Sie gehören zu den Rosengewächsen. Hildegard von Bingen, die mich sehr beeindruckt, mit dem was sie alles über Pflanzen, Nahrungsmitteln und Edelsteinen wusste und wie sie damit die Krankheiten zur damaligen Zeiten behandelte, schätzte Himbeeren als gesundes Obst und Heilmittel. Noch heute ist sie in der Naturheilkunde eine bedeutende Frau, von der ich einiges in meine Arbeit als Heilpraktikerin mit einfließen lasse.  Himbeeren zählen damit zu den ältesten Kulturfrüchten in Deutschland. Sie sind reich an Vitamin C und Spurenelementen.

Von den Himbeeren wird berichtet, dass sie antibiotische, appetitanregende, entwässernde und abführende Eigenschaften haben.Sie unterstützen das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an.

Da ich Himbeeren meistens im Haus habe, kam mir heute der Gedanke sie in einen Kuchen zu verarbeiten. Mein Rezeptbuch gibt so viele Rezepte her, dass ich schnell fündig wurde. Die Zutaten dafür waren da. Ich hatte noch soviel Schmand im Kühlschrank, dass dieser Kuchen dafür perfekt geeignet war.

Zutaten 

  • 350 g Himbeeren

  • 174 g Mehl

  • 2 TL Backpulver

  • 2 Eier

  • 120 g weiche Butter

  • 1 TL abgeriebenen Schale einer Bio Zitrone

  • 150 g Zucker

  • 200 g Schmand

  • weiße Kuvertüre 

Von den Himbeeren 150 g beiseite stellen. Eine Kastenform von 25 cm Länge einfetten. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Zubereitung

Zucker, Butter, Zitronenschale ca 8 Min schaumig rühren. Wie gut, das ich meine Gehilfin die hübsche Kitchen Aid  habe. Nach und nach die Eier dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Schmand abwechselnd hinzufügen und weiter rühren.

Nachdem alles gut miteinander vermengt ist, die Himbeeren vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben und in die vorgefertigte Kuchenform geben. Den Kuchen im unteren Ofendrittel für ca. 60 Min backen. Mit einer Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen gar ist.

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Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, da er im warmen Zustand bricht. Auskühlen lassen und auf ein Gitter stürzen.

In der Zwischenzeit habe ich den Lindt Osterhasen zerkleinert und im Wasserbad geschmolzen. Somit hatte ich eine leckere weiße Kuvertüre, die ich über den Kuchen verteilt habe. Eine super Verwertung für übrig gebliebene Weihnachstmänner und Osterhasen.

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Den abgekühlten Kuchen habe ich mit Blüten dekoriert. Unser Garten gibt zur Zeit soviel schöne Blumen her, Viele von ihnen sind essbar essbar (bis auf die Hornveilchen, die ich nicht selbst ausgesät habe und sicherlich gespritzt sind ). Gänseblümchen, Gemeiner Flieder und Hornveilchen, sowie Himbeeren schmücken diesen saftigen Kuchen.

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Ich konnte nicht warten, ich habe ihn probiert…..saftig und lecker…..

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Demnächst werde ich euch mit Rezepten aus meinem neuen Buch überraschen “ Das Blütenkochbuch“ von Miche Bacher. Seid gespannt. Für mich als Heilpraktikerin eine schöne Idee, die ich umsetzen möchte, um auch euch daran teil haben zu lassen.

Vom Kuchen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Mein Mann und unser Sohn, die von einer naturkundlichen Wanderung (Wildes Moor südlich von Osterrönfeld) zurückkehrten ließen ihn sich schmecken.

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Ich wünsche euch noch einen lieben Sonntag

I.Lona

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