Sächsische Rhabarberschnitte

Hallo, hier bin ich wieder mit einem Rhabarberkuchen. Es ist der letzte, den ich dieses Jahr backe, denn im Garten meiner Schwiegermutter ist nun alles geerntet. Zu kaufen gibt es ihn noch, aber es ist ja immer schön die eigene Ernte zu verbrauchen.

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Ich hatte mir vorgenommen den Kuchen von Eva noch einmal zu backen .

Entdeckt habe ich ihn auf ihrem Blog „ichmussbacken“ . So machte ich mich an die Arbeit. Ich hatte ihn schon vor Wochen im Ofen , jedoch gelang er mir nicht so, wie Eva ihn beschrieben hatte.  Meiner war etwas zu dunkel geworden, schmeckte aber trotzdem vorzüglich. Dazu muss ich sagen, dass mein Ofen nicht mehr der Beste ist und meine Backergebnisse mir oft nicht gefallen. Bald wird es sich ändern, denn ich bekomme eine neue Küche…:-) Da freue ich mich schon drauf.
Der Kuchen ist einfach gigantisch und man kann von einer Geschmacksexplosion sprechen,so wie Eva es beschreibt. Es treffen Zutaten aufeinander wie Marzipan, Erdbeermarmelade, Schlagsahne, Eier,Butter, Löffelbisquit , die sich miteinander verbinden und somit einen köstlichen Genuss ergeben. Der Boden besteht aus Mürbeteig. Wenn ich wählen könnte, würde ich immer einen Mürbeteigkuchen vorziehen, denn er ist so knusprig und leicht. 
Im Rezept las ich in den Zutaten Biskotten..Dieses Wort hatte ich bis dato noch nie gehört. Ich konnte mir auch nicht denken was damit gemeint war. Also musste Mr. Google zur Hilfe geholt werden. Das hätte ich mir auch denken könne………..Löffelbisquit waren es. 🙂 
Kalorienarm ist dieser Kuchen weiß Gott nicht, aber welcher Kuchen ist das schon.
Zutaten Mürbeteig
  • 450 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 300 g Butter(wahlweise laktosefrei)
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1Vanillelzucker
Belag
  • 250 g Erdbeermarmelade
  • ca 250 – 300 g Löffelbisquit (Eva schreibt, das es auch laktosefreie gibt.)
  • 1 kg Rhabarber
  • 100 g Marzipan
  • 250 g Butter(wahlweise Laktosefrei)
  • 5 Eier
  • 150 ml Schlagsahne (wahlweise laktosefrei)
  • 40 g Mehl
Nach Belieben mit Zimt und Zucker bestreuen.
Die Zutaten für den Mürbeteig vermengen . Am Anfang musste meine Kitty den Teig kneten. Am Ende habe ich ihn noch per Hand bearbeitet, bis er schön geschmeidig war. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

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Backofen auf 180 Grad vorheizen . 
Ich habe den Mürbeteig auf dem Backpapier ausgerollt und dann den Backrahmen auf dem Teig ausgerichtet. Mit den Händen ein wenig nacharbeiten. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen ca 10 Min. backen. Der Teig muss noch hell sein, jedoch eine leichte Kruste haben.
In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen schälen und zerkleinern.
Marzipan mit der Butter für den Belag verrühren. Die Eier nach und nach dazugeben und zum Schluss das Mehl hinzufügen.
Oh…der Kurzzeitwecker hat geklingelt. Der Mürbeteig muss aus dem Ofen geholt werden.
Nun kann die Erdbeermarmelade auf den Teig gestrichen werden. 

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Anschließend die Löffelbisquit auf die Marmelade legen. Dicht an dicht.
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Rhabarber darauf verteilen und das Topping darauf streichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca 40 Min backen. Auskühlen lassen und mit Zimt und Zucker bestreuen. 
Gaumenfreude pur.

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Guten Appetit
I.Lona
 
 
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2 Kommentare zu “Sächsische Rhabarberschnitte

  1. MaLu's Köstlichkeiten 28. Mai 2015 um 22:36 Reply

    Dieser Kuchen geistert auch schon länger in meinem Kopf herum. Schön! Jetzt hast du ihn gebacken, Ilona! Ich habe noch Rhabarber liegen. Jetzt muss ich aber wirklich mal ran an den Kuchen von Eva. Der scheint ja wirklich toll zu sein.
    Liebe Grüße Maren

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